Pferdenatur

Noriker

Norikergespann

Franz Rieger sen. und seine Rappen sind in der Gegend längst ein Begriff.
Er hat schon in seiner Kindheit mit der "Blochachse" hinter den Kaltblütern das Holz aus dem Wald gebracht.

Gerne spannt er die Noriker für eine Ausfahrt ein.
Immer wieder neu und schön zu beobachten wie innig sein Verhältnis zu
" Dicken Damen" ist.
Die Kraft und Stärke dieser traditionellen östreichischen Pferderasse ist beeindruckend !

Die Kutsche hat für 9 bis 11 Personen Platz. Eine Hausrunde von ca. 1 Stunde kostet 80€.

 

Geschichte des Norikerpferdes

Ausgrabungen aus der Zeit 600 Jahre vor Christus bezeugen, dass in den Alpen bereits die Kelten Pferde besaßen, zuweilen sogar gefleckte. Nach Gründung der römischen Provinz Noricum in Regionen des heutigen Österreich, kamen um Christi Geburt mittelschwere, römische Zugpferde nach Mitteleuropa, wo schließlich ein neuer Typ entstand: der Noriker.

Im achten Jahrhundert blühte unter Karl dem Großen die Zucht der schweren Schläge auf. Die Errichtung von Norikergestüten wurde erstmals 1576 in Schloss Rief bei Hallein dokumentiert. Die Zucht lag damals in der Hand der Erzbischöfe von Salzburg. Die berühmte Salzburger ,,Pferdeschwemme“ (eine Fassade mit Pferdedarstellungen, wo früher die Reinigung der Pferde erfolgte, bevor diese in den Stall gebracht wurden) zeigt stilisierte Pferde mit Ramskopf (Kopf mit nach vorn gewölbter Profillinie) und schwerem Körper - im Gesamtbild unverkennbar Kaltblutpferde.
Viele ähnliche Darstellungen beweisen, wie beliebt ausgefallene Fellfarben und Fellmuster waren, eine Mode, die bis zur Wende vom 19. ins 20. Jahrhundert anhielt. Im 17. Jahrhundert wurden von den Salzburger Erzbischöfen strenge Richtlinien für die Zucht der Noriker erstellt.

Eine Besonderheit des Norikers liegt in der Vielfalt der vorkommenden Farben, neben den am stärksten vertretenen Rappen, Braunen und Füchsen sind die Mohrenköpfe, Tiger und Plattschecken immer wieder ein Blickfang.