Pferdenatur

Fahren

Fahren

In unserer Familie hat das Fahren eine lange Tradition:
Vom Arbeiten mit den Pferden am Feld oder Holzschlag, bis zum
aktiven Turniersport reichen die Aktivitäten der Fam. Rieger.
Oder einfach gemütlich Gespannfahren in der herrlichen Umgebung des Wienerwaldes.

Immer mehr Pferdefreunde kommen auf den Geschmack wie schön es ist, mit den Tieren vom Kutschbock aus zu arbeiten,
oder sich einfach nur durch das schöne Irenental fahren zu lassen.

Brauchtumspflege ist uns wichtig :
So wird jährlich die Erntedankkrone selbstverständlich noch von unserem sen. Chef persönlich, wie es immer schon war, mit echten Kaltblütern gezogen.

 

Was ist der Sport " Gespannfahren"

Gespannfahren ist der fahrende Pferdesport mit Kutschen.

Nacheinander müssen die drei Disziplinen – Dressur, Marathon und Hindernisfahren – von den Gespannen absolviert werden. Für das Endergebnis wird die „Vielseitigkeit “ gewertet: Jener Teilnehmer, der aus allen drei Bewerben die wenigsten Fehlerpunkte gesammelt hat, darf sich über den Gesamtsieg freuen.
DIE DISZIPLINEN:

DRESSUR -
Eleganz und Harmonie der Bewegung, Fahrstil und allgemeine Beherrschung der Gespanne stehen im Vordergrund. Hier – wie auch beim Hindernisfahren – wird auch auf Tradition Wert gelegt: Die korrekte Adjustierung von Fahrern, Pferden und Wagen wird ebenfalls in die Wertung miteinbezogen. Es muss eine vorgegebene Aufgabe auf einem Dressurviereck im Ausmaß von 40m x 100m gefahren werden.

MARATHON - Die rasante Fahrt durchs Gelände. Der spektakulärste und spannendste Bewerb ist von Kraft und Wendigkeit der Gespanne, Mut und Ausdauer der Pferde und der Fahrtechnik der Fahrer geprägt. Unter anderem müssen hier acht Geländehindernisse bewältigt werden, die mit Geschwindigkeiten bis zu 30 km/h angesteuert werden.

HINDERNISFAHREN – In diesem – die Vielseitigkeitswertung abschließenden und des Gesamtsieg entscheidenden Bewerb, wiederum sind Fingerspitzengefühl und starke Nerven von Pferden und Menschen gefragt. Ein Parcours mit bis zu zwanzig Hindernissen, deren Breite lediglich die Wagenbreite plus 20 cm aufweist, muss korrekt und in einer Mindestgeschwindigkeit von 250 m pro Minute bewältigt werden. Die Hindernisse sind Kunststoffkegel auf denen kleine Bälle liegen – fällt einer durch Berührung runter so ergibt dies Strafpunkte.